Azubis und Studenten erzählen von Ihrem Arbeitsplatz und geben Tipps

Duale Welt aus erster Hand

Friedrich Polzin (24)
gelernter Industriemechaniker
duales Studium im Bereich Maschinenbau – im 3. und letzten Studienjahr

Das tolle an meiner Ausbildung ist, dass man viel praktische Erfahrung in den Praxisphasen sammelt und gleichzeitig durch die Theoriephasen eine gute theoretische Ausbildung bekommt. Ich glaube, das besondere am dualen Studium ist der Wechsel zwischen Hochschule und Unternehmen und vor allem zwischen den Örtlichkeiten, wenn die Hochschule dem Unternehmen nicht nahegelegen ist, so wie bei mir. Drei Monate in Karlsruhe und drei Monate in Schwäbisch Hall zu wohnen, ist manchmal schon ein bisschen komisch, aber auch daran habe ich mich schnell gewöhnt. Zusammengefasst ist das duale Studium schon etwas Besonderes. Viele Leute kennen dieses System gar nicht und man darf es während seiner Studienzeit 100-mal erklären.

Den klassischen Schulbetrieb, wie man ihn aus der Berufsschule kennt, gibt es beim dualen Studium nicht. Hier ist es so, dass man ca. alle drei Monate eine Theorie- oder Praxisphase hat. In der Theorie­phase geht man ganz normal an die Hochschule und hat dort Vorlesungen. An der Uni selbst gefällt es mir gut, man findet schnell Kontakt zu anderen Studenten, da ja alle im gleichen „Boot“ sitzen. Außerdem gibt es immer was zu Lachen. Der Uni-Alltag besteht also nicht nur aus Büffeln, sondern ist auch echt lustig. Davon abgesehen gibt es viele interessante Vorlesungen, bei denen man denkt: „Ahh, so wird das also gemacht!“

Bisher hat es mir im Unternehmen in der Maschinen- und Prozesstechnologie am besten gefallen. Ich denke das hat den Grund, dass ich hier mein Wissen aus dem Studium am besten einbringen kann. Außerdem finde ich es persönlich spannend, an Maschinen- oder Prozessverbesserungen teilzuhaben und zu erleben, ob die Theorie mit der Praxis übereinstimmt, und ob alles so funktioniert, wie man sich das gedacht hat.

Mit meinem Maschinenbaustudium werde ich also insgesamt sehr breit aufgestellt. Von Qualitätsmanagement über Projektmanagement, bis hin zur klassischen Konstruktion von Anlagen und Maschinenteilen. Durch das weitreichende Fundament gibt es viele mögliche Tätigkeitsbereiche innerhalb der Firma, in denen ich mitwirken kann. Jedoch beschäftige ich mich hauptsächlich mit prozess- bzw. maschinentechnologischen Dingen. Das heißt: Störungsanfällige Prozesse analysieren und Verbesserungen überlegen, oder Maschinenteile, die ständig kaputt gehen, umzukonstruieren, damit sie länger durchhalten, oder, oder, oder … Einen richtigen „Alltag“ habe ich daher nicht, ich darf mich aktuellen Projekten widmen. Damit habe ich ständig wechselnde Aufgaben und/oder Ansprechpartner. Durch die viele Abwechslung wird es einem nicht langweilig und man gewinnt viele Eindrücke aus den verschiedensten Abteilungen und Fachbereichen des Studiums.

Das Verhältnis zu den Kollegen ist sehr gut. Auch wenn ich Student bin, muss ich nicht zu allem „Ja und Amen“ sagen, sondern kann eigene Vorschläge und Ideen einbringen. Oft wird zusammen gelacht, oder wenn es einem einmal nicht so gut geht, bekommt man Vorschläge, was man tun kann, damit es einem schnell wieder gut geht. Man schaut also aufeinander, sowohl geschäftlich als auch privat.

Das gefällt mir sehr gut. Speziell bei SWG gefällt es mir sehr gut, ich bin froh hier meine Ausbildung abschließen und studieren zu dürfen. Aus der Hochschule bekommt man so einiges von anderen Unternehmen mit und ich kann versichern, dass wenn es bei SWG was zu „meckern“ gibt – ich bzw. wir Studenten auf sehr hohem Niveau meckern. Meiner Ansicht nach zeichnet SWG aus, dass man offen miteinander spricht und wenn man ein Problem hat, nicht abgewimmelt wird. Außerdem werden durch viele Feste oder Aktionen wie das „Afterwork-BBQ“ im Sommer o. ä. das „Wir-Gefühl“ gestärkt. Alles in allem wird Wert auf das Miteinander gelegt, und das finde ich wirklich gut.

Ein wichtiger Tipp für eure Bewerbungsphase von mir: Ein einfaches „Hallo“ , „Tschüss“ , „Bitte“ , „Danke“ tut nicht weh und hinterlässt einen guten Eindruck. Seid ihr selbst, verstellt euch auch nicht für einen Job oder ein Bewerbungsgespräch. Denn wenn ihr den Job oder die Ausbildung dann bekommt, erwartet man diese Haltung später von euch. Außerdem finde ich Ehrlichkeit sehr wichtig. Manchmal muss man sich dadurch selbst gestehen, einen Fehler gemacht zu haben, jedoch ist das immer noch um Längen besser, als es jemand anderem in die Schuhe schieben zu wollen. Ich persönlich fahre mit dieser Einstellung bisher ganz gut.

 

Kreativer Spirit aus erster Hand

Marina Schleher (20)
Ausbildung zur Mediengestalterin
für Digital- und Printmedien –
im 2. Ausbildungsjahr

Das besondere an meiner Ausbildung ist, dass man seine Kreativität frei entfalten kann.

In meiner Ausbildung hat man einen Regelschultag pro Woche. Hier haben wir die Gestaltungsfächer und lernen alles rund um das Thema Gestaltung, Design und Layout. Alle zwei Wochen kommt ein weiterer Schultag hinzu. Hier werden dann allgemeine Fächer wie Wirtschaftslehre, Gemeinschaftskunde, Deutsch und Englisch unterrichtet. In der Schule gefällt es mir sehr gut! Da mich die Themen sehr interessieren, fällt es auch einfach, diese zu lernen. Praktische Projekte (Beispiel: Erstellen einer Website), die wir in der Berufsschule machen, machen sehr viel Spaß. Die Besonderheit: man lernt nicht nur theoretischen Inhalt, sondern man macht auch viele praktische Projekte zum aktuellen Thema in der Schule.

In meinem Arbeitsalltag arbeite ich meist selbstständig an Aufgaben und Projekten, in Zusammenarbeit mit anderen Kollegen. Diese Aufgaben bekomme ich in Absprache mit meiner Ausbilderin zugewiesen. Zu meinen Aufgaben gehört das Gestalten von digitalen Medien, wie zum Beispiel die Pflege unseres Unternehmens-Account auf Facebook. In meiner Ausbildung lerne ich alle wichtigen Regeln für das Gestalten von Digital- und Printmedien. Der theoretische Lerninhalt der Berufsschule wird im Betrieb dann mit praktischen Projekten verknüpft und angewendet. Das gefällt mir sehr gut. Da mein Ausbildungsberuf etwas spezieller ist, habe ich bis jetzt noch keinen typischen Abteilungsdurchlauf gemacht. Ich habe einen eigenen, festen Arbeitsplatz in der Abteilung „Produkt & Marketing“. Mein Arbeitsplatz ist mit einem Mac ausgestattet und alle typischen Arbeitsmittel eines Mediengestalters wie Typometer, Schneidemaschine oder Farbfächer stehen für die tägliche Arbeit zur Verfügung.
Bei SWG gefällt es mir auch sehr gut! Ich bin froh, dass ich mich für dieses Unternehmen entschieden habe. Was SWG ausmacht, ist das familiäre Miteinander. Kollegen werden zu Freunden. Toll sind auch die Ausflüge für Azubis, die Belohnungen für gute Leistungen und die aktive Mitarbeit und Übertragung von Verantwortung an die Auszubildenden. Das Verhältnis zu den Kollegen ist sehr gut. Man wird von Anfang an gut aufgenommen und alle sind sehr nett und hilfsbereit. Durch die familiäre Atmosphäre kennt man sich untereinander. Die SWG Mitarbeiter sind zusammen wie ein großes Team. Das finde ich toll.
Ein kleiner Tipp an alle Schulabgänger: wenn ihr euch mit eurem Berufswunsch sicher seid, wird eure Ausbildung viel Spaß machen und auf jeden Fall erfolgreich. Überlegt euch daher genau, was ihr machen wollt. Präsentiert euch in eurer Bewerbung so gut wie möglich. Bleibt aber trotzdem unbedingt bei der Wahrheit.

 

Digitaler Input aus erster Hand

Johann Mann (19)
Ausbildung zum Fachinformatiker
für Anwendungsentwicklung –
im 3. Ausbildungsjahr

In meiner Ausbildung lerne ich das Programmieren von Desktop- und Web-Applikationen. Zu meinem typischen Arbeitsalltag gehören das Analysieren von Problemen sowie das Planen und Entwickeln eines neuen Programmes. Für einen Auszubildenden ist es nicht üblich, einen festen Arbeitsplatz mit eigener Ausstattung zu haben. Ich komme allerdings in das Vergnügen eines eigenen festen Schreibtisches mit meinem eigenen Laptop und mehreren Bildschirmen. Für mich ein echtes Paradies. Daher hat es mir im Laufe meiner Ausbildung bisher in der IT am besten gefallen. Hier ist die Arbeit sehr abwechslungsreich, es gibt viel zu entdecken und zu lernen.

Außerdem macht mir die Arbeit im Team sehr viel Spaß. Gerade hier in der Entwicklung ist das Arbeiten im Team von hoher Bedeutung. Umso wichtiger, dass das Verhältnis unter den Kollegen passt. Und das tut es bei SWG.
Was ein weiterer Pluspunkt für eine Ausbildung bei SWG ist, dass man sehr schnell Verantwortung übertragen bekommt. Das ist sehr motivierend. Von Klassenkameraden weiß ich, dass es in anderen Unternehmen üblich ist, zu Beginn nur Test Programme zu schreiben. Das ist bei mir nicht so.

Auch die Schule gefällt mir gut. Ich bin 1,5 Tage pro Woche in der Berufsschule in Schwäbisch Hall. In meiner Klasse sind außerdem noch Systemintegratoren. Somit liegt der Schwerpunkt des Lernstoffes nicht beim Entwickeln, sondern gleichgewichtig bei Netzwerkaufbau und Programmierung.

Für eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung ist es daher auch wichtig, dass man sich wirklich für das Programmieren interessiert. Ansonsten wird es schwierig, dieses zu lernen und sich auf die Arbeit im Team einzustellen. Ich empfehle jedem, der über eine derartige Ausbildung nachdenkt, ein Praktikum in diesem Bereich zu machen. Somit weiß man zumindest in etwa, was während der Ausbildung und auch später im Arbeitsalltag auf einen zukommt.