Clever Geld anlegen – Was ist wichtig für Azubis?

Es ist soweit – endlich hast du den ersten eigenen Lohn in der Tasche! Was man damit nicht alles anfangen könnte … Meistens ist die Liste der Wünsche so lang, dass ein Lohn gar nicht für alles ausreicht. Spätestens wenn es um Anschaffungen wie das erste eigene Auto oder Möbel für die erste Wohnung geht, ist daher Sparen angesagt. Aber wie stellt man das als Azubi am besten an, denn große Sprünge kann man trotz selbstverdientem Geld meistens nicht machen.

Der erste Schritt im finanziellen Bereich führt erstmal in eine ganz andere Richtung – zur Grundabsicherung. Wenn für Privathaftpflicht (oft noch über die Eltern möglich), Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung gesorgt ist, kannst du weiter planen.

Hast du deinen Dispokredit überzogen oder einen Kredit, z. B. für eine Stereoanlage oder ein Handy, abgeschlossen? Dann ist es sinnvoll, diese zuerst zurückzuzahlen. Ein Kredit kostet meist mehr, als Sparzinsen einbringen.

Erst danach ist es sinnvoll, eine Liquiditätsreserve aufzubauen, auf die du bei unerwarteten Ausgaben (z. B. eine Autoreparatur) zurückgreifen kannst. Je nach Einkommen kannst du ein bis drei Nettomonatsgehälter hierfür einplanen. Wichtig ist, dass diese Liquiditätsreserve kurzfristig verfügbar ist. Ein Tagesgeldkonto ist beispielsweise geeignet, denn du kannst jederzeit einzahlen oder über dein Geld verfügen.

Wichtig ist, dass du dir keine zu hohen Sparbeträge vornimmst, denn du brauchst ja auch noch Geld für laufende Ausgaben. Wohnst du noch bei den Eltern, dürfte es machbar sein, etwa 10 % deines Nettolohns zu sparen. Du kannst ja einfach über zwei oder drei Monate ausprobieren, wie viel Geld du auf die Seite legen kannst.

Hast du einen gewissen Betrag angespart, kannst du diesen als Festgeld bestimmen. Dabei wird dein Geld über einen vereinbarten Zeitraum fest angelegt. Du bist also nicht mehr ganz so flexibel, wie beim Tagesgeldkonto, meistens sind dafür aber die Zinsen höher.

Auch für langfristig geplante, größere Anschaffungen oder das Alter kannst du jetzt schon vorsorgen. Erkundige dich bei deinem Arbeitgeber, ob er Vermögenswirksame Leistungen bezuschusst. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, in eine betriebliche Altersvorsorge einzuzahlen. Wenn dein Arbeitgeber deine Beiträge aufstockt, kann sich das lohnen. Wenn du allerdings ohne Arbeitgeberzuschuss nur einen Teil deines Entgelts dafür umwandelst, zahlst du weniger gesetzliche Rentenbeiträge, was natürlich deinen gesetzlichen Rentenanspruch mindert.

Um das richtige Produkt zum Sparen oder für die Altersvorsorge zu finden, kannst du dich auch von einem unabhängigen Finanz- und Versicherungsmakler oder einem speziellen Jugendberater deiner Bank beraten lassen. Während ein Makler dir Produkte verschiedener Anbieter vorstellt, kann deine Bank dir nur eigene Produkte anbieten. Deshalb solltest du verschiedene Stellen fragen und die Angebote vergleichen.

AVWL bei SWG
Bei SWG hast du die Möglichkeit, altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) in eine betriebliche Rente einzuzahlen. Den monatlichen Zahlbetrag legst du selbst fest. SWG packt auf deinen Betrag jeden Monat 15 % obendrauf. Zahlst du also monatlich 100,00 Euro ein, gibt dir SWG 15,00 Euro dazu.

Konzernbetriebsrente
Da SWG dem Würth-Konzern angehört, gibt es außerdem eine Konzernbetriebsrente. In die musst du nichts selbst einzahlen, das übernimmt der Würth-Konzern. Die Höhe deiner Rentenansprüche hängt allerdings von der Betriebszugehörigkeit ab.

Berufsunfähigkeit
Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) kannst du über SWG abschließen. Der Einstieg als Azubi bietet sich an, da die Beiträge für junge Versicherungsnehmer noch gering sind.

Wenn du Fragen zum Thema Versicherungen hast, kannst du dich als Mitarbeiter jederzeit an den Würth Versicherungsdienst wenden.